Sprechzeiten: Mo–Do 9:00 - 18:00 Uhr
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Tel. 030 / 5034 - 3204

Fortbildung zur Behandlung von Dysphagien (Schluckstörungen)

Weiterbildung zur Behandlung von Schluckstörungen

Im Kurs „Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei Dysphagien“ wird Krankenschwestern, Kranken- und Altenpflegern Hintergrundwissen zum Störungsbild und der optimale Umgang mit dysphagischen Patienten vermittelt.

Dysphagien bezeichnen allgemein Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme oder beim Nahrungstransport durch die Mundhöhle, Rachen und Speiseröhre. Typische Anzeichen sind das Verschlucken beim Essen und Trinken, Husten während oder nach der Nahrungsaufnahme oder auch eine raue, gurgelnde Stimme nach dem Schlucken. Bei schweren Dysphagien kann auch der Transport von Speichel und Sekret Probleme bereiten. Gelangen Speichel, Sekret oder Nahrung in die Lunge, spricht man von Aspiration. Hieraus können Lungenentzündungen (Pneumonien) resultieren, die zu lebensbedrohlichen Situationen führen.

Dysphagien betreffen Menschen jeden Alters. Bei Erwachsenen ist der Schlaganfall die häufigste Ursache für eine Dysphagie. Aber auch nach anderen neurologischen Erkrankungen, wie beispielsweise Schädel- Hirn- Verletzungen, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose (MS) oder Amyotropher Lateralsklerose (ALS), treten Schluckstörungen auf. Altersbedingte Veränderungen des Schluckaktes, sogenannte Presbyphagien, begünstigen das Auftreten von Dysphagien nach akuten Erkrankungen bei älteren Menschen. Auch Menschen mit Demenz entwickeln in der Spätphase der Erkrankung häufig Schluckstörungen. Jugendliche und Kinder können nach Schädel- Hirn- Verletzungen ebenso wie bei frühkindlichen Hirnschädigungen oder angeborenen Fehlbildungen an einer Dysphagie leiden.

Um Menschen mit Dysphagien bei der Überwindung der Schluckstörungen bestmöglich zu unterstützen, ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit nötig. Deswegen richtet sich dieses sechsstündige Seminar, welches wir in Ihrer Einrichtung anbieten, an Krankenpfleger und -schwestern, Pflegehelfer und Altenpfleger.

Während des Kurses „Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei Dysphagien“ werden folgende Themenschwerpunkte vermittelt:

  • Anatomie der am Schluckakt beteiligten Strukturen (Mund, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre)
  • Physiologie des Schluckaktes (Hirnnerven, Phasen des Schluckaktes)
  • Pathologie des Schluckaktes (Dysphagiesymptome, Störungen der einzelnen Phasen)
  • Dysphagietherapie (Behandlungsziele allgemein, Behandlungsziele bei Schwerstbetroffenen und bei beatmeten Patienten, Verhaltensregeln, Mundpflege, Lagerung/ Körperhaltung, geeignete/ ungeeignete Nahrungsmittel, Prognosen zur Überwindung einer Dysphagie)
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Behandlung von Dysphagien

Neben einer umfangreichen praktischen Erfahrung verfügen wir durch zahlreiche Fortbildungen wie „Dysphagien in Neurologie, Geriatrie und freier Praxis“ oder „Manuelle Schlucktherapie“ über ein umfassendes theoretisches Wissen.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit uns auf.

Herzliche Grüße,
Nora Breuer & Michaela Lange

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